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Allgemeine Geschäftsbedingungen


Gastaufnahmebedingungen

§ 1 Abschluss des Gastaufnahmevertrages /
Beherbergungsvertrages

a) Der Gastaufnahmevertrag ist verbindlich abgeschlossen, wenn die Unterkunft vom Gast bestellt und von der Pension zugesagt oder kurzfristig bereitgestellt wird.

b) Die Buchung kann per Email, sowie mündlich, schriftlich, telefonisch oder per Telefax erfolgen. Im Interesse der Vertragsparteien sollte die Schriftform gewählt werden.

c) Die Buchung erfolgt durch den buchenden Gast auch für alle in der Buchung mit aufgeführten Personen, für deren Vertragsverpflichtungen der buchende Gast wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht.

§ 2 Leistungen, Preise und Bezahlung

a) Die von der Pension geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Buchungsangebot.

b) Die Preise sind Endpreise und schließen alle Nebenkosten ein, soweit nichts anderes angegeben ist.

c) Mit Zahlung des Gesamtaufenthaltspreises erfolgt die Zimmerreservierung und die Buchung ist verbindlich.

d) Der vereinbarte Preis inklusive aller Nebenkosten ist bei Vorausbuchung mit Erhalt der Rechnung fällig; ansonsten am Tage der Anreise, soweit nichts anderes vereinbart ist.

§ 3 Rücktritt

a) Der Abschluss des Gastaufnahmevertrages verpflichtet beide Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig für welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist. Ein einseitiger, kostenfreier Rücktritt seitens des Gastes von einer verbindlichen Buchung ist ausgeschlossen.

b) Tritt der Gast dennoch vom Vertrag zurück, ist er verpflichtet, unabhängig vom Zeitpunkt und vom Grund des Rücktritts den vereinbarten Preis einschließlich des Verpflegungsanteils zu zahlen. Die Inhaberin der Pension muss sich jedoch ersparte Aufwendungen auf den Erfüllungsanspruch anrechnen lassen. Von der Rechtsprechung wird der Wert der ersparten Aufwendungen bei Übernachtungen mit Frühstück mit 10% des Unterkunftspreises als angemessen anerkannt. Die Pension kann demnach Erfüllung in Höhe einer 90%igen Pauschale verlangen.

c) Die Inhaberin der Pension hat nach Treu und Glauben eine nicht in Anspruch genommene Unterkunft anderweitig zu vermieten und muss sich das dadurch Ersparte auf ihren Erfüllungsanspruch anrechnen lassen.

d) Statt Erfüllung kann die Inhaberin der Pension pauschale Stornogebühren in der nachfolgenden Höhe verlangen:

e) Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass der Pension ein geringerer Schaden entstanden ist.

f) Die Rücktrittserklärung ist an die Pension zu richten und sollte im Interesse des Gastes schriftlich erfolgen.

g) Der Abschluss einer Reiserücktrittskosten
versicherung wird dringend empfohlen.

§ 4 Mängel der Beherbergungsleistun

Die Pension haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung. Weist die gemietete Unterkunft einen Mangel auf, der über eine bloße Unannehmlichkeit hinaus geht, hat der Gast der Inhaberin oder deren Beauftragten den Mangel unverzüglich anzuzeigen, um eine Beseitigung des Mangels zu ermöglichen. Unterlässt der Gast diese Mitteilung, stehen ihm Ansprüche wegen Nichterfüllung der vertragsgemäßen Leistungen nicht zu.

§ 5 Haftung

a) Die vertragliche Haftung der Pension für Schäden, die nicht Körperschäden sind und für die die Inhaberin oder deren Erfüllungsgehilfen verantwortlich sind, ist auf den dreifachen Aufenthaltspreis beschränkt, so weit der Schaden nicht auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruht.

b) Die Pension haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die ausdrücklich als Fremdleistungen ausgewiesen sind.

c) Der Gast haftet für alle durch ihn und seine Mitreisenden direkt oder in Folge verursachten Schäden und hat Schadenersatz in entsprechender Höhe zu leisten (beispielsweise für einen Verlust der Pensionsschlüssel oder für die fahrlässige Handhabung der ihm überlassenen Ausstattung oder für Sachbeschädigung und so weiter)

 

§ 6 Verjährung

Vertragliche Ansprüche sowie Schadensersatzansprüche aus dem Gastaufnahmevertrag verjähren in zwei Jahren, Ansprüche aus unerlaubter Handlung unterliegen einer Verjährung von drei Jahren.

 

§ 7 Gerichtsstand

a) Es gilt Deutsches Recht.

b) Gerichtsstand für Klagen aus dem Beherbergungsvertrag und über dessen Bestehen ist der Sitz der Pension.

c) Für Klagen des Beherbergungsbetriebes gegen Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder für Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben oder die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz der Pension vereinbart.

 

§ 8 Unwirksamkeit

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Gastaufnahmevertrages oder der Gastaufnahmebedingungen führt nicht zur Unwirksamkeit des gesamten Vertrages.

 

Stand 01.01.2010

Uckermark Pension
Kirsten Bitterroff

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